Der Ausgang …

Das sind David, Vivienne, Kuma und Hibi.
Hier erfährst du mehr über die Geschichte, wie wir auf den Akita gekommen sind. 
Nachdem wir beide mit Hunden aufgewachsen sind, wuchs 2016 immer mehr der Wunsch nach einem eigenem Familienhund. Wir waren damals mitten in der Renovierungsphase am Eigenheim. Beim Heraussuchen von verschiedenen Rassen fiel uns auf, wie schwer es eigentlich ist eine Entscheidung zu treffen, mit der man einen so großen Zeitraum festlegt. Dementsprechend hoch haben wir die Messlatte für unsere Zufriedenheit gelegt.

Über uns/ere Umwege …

Nach einiger Zeit sind wir beim Kompromiss “Shiba” gelandet. Um uns ein besseres Bild zu machen, haben wir versucht Züchter zu besuchen. Leider (oder auch zum Glück) sind wir über Onlineplattformen bei einer Dame gelandet die zwar Shibawelpen hatte, uns jedoch verunsichert hat, was die Zuchtbedingungen angeht. Die Mutter (oder eine ausgewachsene Hündin) wurde uns gezeigt … allerdings haben wir gemerkt, das irgendetwas nicht stimmt. Wir durften nicht in das Welpenzimmer, uns wurden ein paar Welpen auf den Arm gegeben und es wurde, zwischen den Zeilen, um zügige Entscheidung gebeten, da ja so viele Leute interessiert sind. Letzten Endes haben wir uns dagegen entschieden. Nichtmal wegen des blöden Bauchgefühls, uns beiden war ein ausgewachsener Shiba einfach zu klein.

Über uns/ere Züchter des Vertrauens …

Wir dachten schon, dass wir wieder von Vorne anfangen müssen, da fiel uns der Akita ein. Sehr schnell angetan, haben wir auch schnell verschiedene Halter und Züchter gefunden. Mittlerweile war es schon 2017 und im Herbst haben wir Kontakt mit den Züchtern unseres späteren Rüden “Kuma” aufgenommen, mit denen wir auch Heute noch engen Kontakt pflegen. Man kann sich sehr viel in kurzer Zeit erarbeiten, 20 Jahre Zuchterfahrung jedoch nicht. Wir sind froh mit Dirk und Petra Ihde (www.familie-ihde.de) Freunde an unserer Seite zu haben, die uns mit Ihrer Erfahrung und offenen Worten unterstützen.

Über uns/er Welpenschnuppern …

Im November 2017 durften wir uns ein Bild von der Zuchtstätte Von Shinrai machen, das uns nochmal deutlich in unserer Entscheidung gegen den Shiba bestätigte – Danke Bauchgefühl. Ab dem Zeitpunkt sind wir auch jedes Wochenende nach Alpen (Ecke Xanten) gefahren, um die Welpen des W-Wurfs zu besuchen und möglichst viel mit Dirk und Petra zu reden. Anfang Dezember war es dann soweit und wir konnten Watashi No Kuma Von Shinrai abholen. Damit hat sich unser Leben dann schlagartig verändert. Man liest immer “einmal Akita, immer Akita” … Stand der Dinge jetzt können wir natürlich nicht für die Zukunft sprechen, aber ein Funke Wahrheit spricht da schon aus der Frase. Seit Dez/2017 dreht sich unser Leben um den Hund und wir bereuen es nicht.

Mama Linya mit ihren Welpen (Kuma ist der zweite von Links)

Vier Pfoten sind einfach zu wenig ….

Der Wunsch nach einem Zweithund war schon im Vorfeld da. Bestärkt durch die Besuche bei Kumas Züchtern und einem wirklich harmonischen Miteinander der Hunde haben wir das Thema bei Petra angesprochen, Petra verwies uns, mit dem Hintergrund von evtl. Zucht und ganz sicher Ausstellungsbesuchen, an ein paar Anlaufstellen. Mittlerweile war unser Wissen rund um den Akita durch zahlreiche Ausstellungen, Akitatreffen und den Kontakt mit vielen, vielen Haltern natürlich auch gewachsen. Karolina Kardasz von Hajimari war die von uns bevorzugte Wahl. Zufälligerweise haben wir Familie die 15 Minuten von Karolinas Zuchstätte mitten im tiefsten polnischen Wald lebt. Karolina wurde – ich hoffe, ich erinnere mich richtig – Anfang Juni 2019 besucht. Hier merkt man nochmal ganz deutlich einen Unterschied zu allem was wir bis dahin kannten.

Auf den Hund gekommen …

Karolina lebt für Ihre Hunde. Nicht dass die Züchter die wir bis dahin besucht haben das nicht tun, aber bei Karolina waren zum Zeitpunkt unseres ersten Besuchs 29 Hunde (davon 15 erwachsene/junge Akita … 12 Akita-Welpen aus 2 Würfen und 2 Shikoku) vor Ort, von denen bis auf wenige Ausnahmen alle im Haus leben. Angedacht war eigentlich eine rote Hündin, aus einem der nächsten Würfe. Circa zwei Wochen nachdem wir vom Besuch zurück waren hat Karolina sich entschieden die Hündin aus Ihrem R-Wurf, die Sie eigentlich behalten wollte, doch zu vermitteln (einfach zu nah an Ihrer Mutter).

black or white …

Kaum war das online verkündet, haben wir darum gebeten den Post noch zurückzustellen, weil wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt (es war gerade Donnerstag) direkt nochmal 800km zu Ihr fahren, um uns explizit diese Hündin und Ihre weiße Schwester anzuschauen. Gesagt, getan. Freitag im Anschluss an die Arbeit kurz auf’s Ohr gehauen und über Nacht passend für Samstagmorgen nach Polen zu Karolina gefahren. Nach 1 ½ tollen Tagen mit Karolina, ihrem Mann, den Hunden, Welpen und Alpakas … ging es wieder auf den Weg zurück. Gefühlt die gesamte, achtstündige Rückfahrt und einige Tage mehr … Diskussionen um Diskussionen … welche Hündin denn bei uns einziehen darf. Am Ende ist es dann die Brindle-Hündin Reimei “Hibi” Go Hajimari geworden.
Die kleine Hibi ist dann im September bei uns eingezogen und mit ihr ist der Grundstein unserer Zucht gelegt.

Wir freuen uns, dass du genug Interesse hast dir den Text durchzulesen.
Bei Fragen sind wir gerne für dich da, kontaktiere uns doch hier.

Beste Grüße
David, Vivienne, Kuma & Hibi

Titelbild: Ida Christine